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Neue Rohkaffees – Da Capo…

Diese Woche war’s wieder einmal soweit, eine neue Lieferung Rohkaffee ist eingetroffen (und natürlich war auch der Regen wieder pünktlich zur Stelle). Mit dabei war auch der schon sehnsüchtig erwartete Cup of Excellence

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Esmeralda Auktion 2008

Am Donnerstag war Auktions-Tag für die heurige Ernte der Hacienda Esmeralda Geisha Kaffees. Letztes Jahr wurde für das Lot#1 dieser Farm in der „Best of Panama 2007“ Auktion der sagenhafte Preis von $130 (pro Pfund; 1lb entspricht ca. 0,45kg) erzielt und dementsprechend groß waren auch heuer die Erwartungen, zumal es heuer erstmals eine exklusive Hacienda Esmeralda Auktion gab.

Die Versteigerung entwickelte sich zu einem Marathon, sie dauerte von 15:30 MESZ bis nach Mitternacht! Und obwohl die Auktion von Anfang an interessant war, so richtig spannend wurde es erst in den letzten zwei bis drei Stunden, da es sich ein Bieter offenbar in den Kopf gesetzt hatte, sämtliche Top-Batches zu ersteigern … koste es was es wolle! So ca. Viertel vor Eins in der Nacht war dann Schluß, die drei Top Batches tatsächlich in der Hand eines einzigen Rösters – Stumptown, wie sich bald herausstellte – geblieben, der Preis lag heuer zwischen $50,24 (Batch 3) und und $105,25 (Batch 1). Die 49th Parallel Roasters sicherten sich Batch 4 (für $28,-).

Ich hätte gerne ein Lot von Batch 8 ersteigert, aber bereits nach etwa eineinhalb Stunden war klar, daß sich das bei unserem Budget nicht ausgehen würde. Die Lots von Batch 8 erzielten letztendlich immer noch mindestens $13,75 – beinahe das Doppelte meines Limits. Dennoch habe ich ein Lot (300lbs) ergattert, und zwar von Batch 5 für vergleichsweise „bescheidene“ $6,01. Damit befinden wir uns immer noch in der guten Gesellschaft von Tom (Owen; Sweetmarias), Mike (mcKoffee; mcKona) und einigen anderen namhaften Röstern.

Und was ist eigentlich so besonders an diesem Kaffee, daß Röster bereit sind mehr als $130.000,- für Rohkaffee auszugeben? Und zwar für eine Menge an Rohkaffee, die nur etwa 10 herkömmlichen Säcken entspricht, in diesem Fall zwar abgefüllt in Vakuumverpackungen zu je ~20kg. Und das wo der Weltmarktpreis für die selbe Kaffeemenge $2.000,- kaum übersteigen würde! Aber die „Massenware“ Kaffee mit so einer Spezialität in Relation zu setzen, heißt natürlich Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Das Besondere an diesem Kaffee ist, zumindest für meine Geschmacksnerven, weniger seine Qualität, als sein besonderer – um nicht zu sagen „seltsamer“ – Geschmack. Außergewöhnliche Qualität findet man genausogut bei den „Cup of Excellence“ Kaffees, aber ein Geschmack wie dieser ist mir bei Kaffee bisher einfach noch nicht untergekommen. Ich hab zwar nicht alle Samples geröstet, aber die Batches, die ich geröstet habe hatten alle eines gemeinsam: Außergewöhnliche florale Aromen die mir sonst noch bei keiner Bohnensorte begegnet sind, am ehesten vielleicht – Kaffeeliebhaber mögen mir verzeihen – bei manchen Teesorten.

Die gesamten Auktionsergebnisse gibt’s hier

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Cup of Excellence 2008 – Der Auftakt: Costa Rica

Nach dem gelungenen Einstieg letztes Jahr, war es heuer eigentlich von vorneherein klar, daß wir auch am diesjährigen Cup of Excellence Programm teilnehmen würden, deshalb haben wir uns heuer auch entschieden, uns für einige Länder vorab die Proben der teilnehmenden Kaffees schicken zu lassen. Gestern gab es mit der Auction für Costa Rica den Auftakt zu den heurigen Versteigerungen und es war natürlich wieder bis zum Schluß spannend.

Obwohl die erstplazierte Farm heuer nicht das Spitzenergebnis des Vorjahres erreichen konnte, lag das durchschnittliche Preisniveau heuer doch deutlich über dem des Vorjahres. Und auch wir hatten das Glück im Rahmen unseres Budgets einen großartigen Kaffee zu bekommen: Lot #19: SALACA S.A. – El Portillo.

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Sie sind da!!!

Heute – nein, genaugenommen gestern – war es soweit, gegen 10 Uhr vormittags erreichte mich der Anruf, daß die sehnsüchtig erwartete Lieferung von Rohkaffees um ca. 11 Uhr in der Rösterei eintreffen würde. Nachdem schon ein paar Bestellungen für diese Sorten offen waren und ich die Auslieferung nicht noch weiter verzögern wollte, mußte ich kurzfristig zwei Kundentermine verschieben, aber nachdem das erledigt war ging’s ab in die Rösterei. Kaum eine Viertelstunde nachdem wir angekommen waren fuhr auch schon der Lastwagen vor und 10 Minuten später war er wieder weg. Und eine Ladung Rohkaffee stand – von einer eiligst organisierten Abdeckplane vor dem leichten Regen geschützt – vor der Türe.

Weitere 30 Minuten später hatten wir alle Säcke wohlbehalten – und trocken – in der Rösterei verstaut. Chris ist noch zu jung für Rückenschmerzen 😉 und auch mein Rücken machte sich – wohl angesichts der freudigen Erwartung – auch nicht schmerzlich bemerkbar. Ende gut, alles gut, jetzt sind sie da, meine zwei Cup of Excellence Kaffees: El Salvador Alaska und Costa Rica Libano!!!

Alaska Bag 1Libano Bag 1

Folgende Sorten sind frisch eingetroffen:

  • El Salvador Alaska CoE
  • Costa Rica Libano CoE
  • Brazil Fortaleza
  • Colombia La Esperanza
  • Dominican Republic Montaña Verde
  • Kenya Gethumbwini Peaberry
  • Sumatra Lintong
  • Guatemala Finca El Bosque 100% Bourbon
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El Salvador – Alaska CoE 2007; Nachtrag

Gestern habe ich eine nette und gleichzeitig berührende E-mail von Ernesto Menéndez bekommen, in der er sich im Namen seiner Familie und seiner Arbeiter überschwenglich bedankt, jegliche Unterstützung sowie hilfreiche Informationen über den Anbau und die Aufbereitung des Kaffees auf seiner Farm anbietet und verspricht in Zukunft noch intensiver an der Verbesserung der Qualität seiner Bohnen zu arbeiten. Ist es nicht schön wenn sich solche Kooperationen entwickeln und man als Kleinröster nicht nur den Farmer, sondern auch Herkunft und Anbaubedingungen der Kaffees kennt, mit denen man in der Rösterei mehr oder weniger täglich arbeitet? Einige beigefügte Bilder tun ein Übriges um eine amikale Atmosphäre schon am Beginn einer hoffentlich langandauernden Kooperation zu schaffen. Ich bin sehr zufrieden…

Alaska Workers

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El Salvador – Cup of Excellence 2007

Bei der heutigen Versteigerung der CoE-Kaffees aus El Salvador hatte ich das Glück sowohl an der Live-Auktion teilnehmen zu können, als auch tatsächlich einen hervorragenden Kaffee zu ersteigern. Aber es war nicht nur Glück, die Unterstützung von Steve (Hasbean) und Grant (Mercanta) hat ganz wesentlich dazu beigetragen. Auf jeden Fall ist es spannend, wenn sich die Versteigerung über Stunden hinzieht, ein ständiges Hoffen und Bangen, einerseits daß man den Kaffee ersteigern kann und andererseits sich der Preis nicht in allzu astronomische Höhen schraubt…

Wie auch immer, das ersteigerte Lot stammt von Ernesto Menéndez’s Farm Alaska und besteht nahezu ausschließlich aus Bohnen der Arabica – Bourbon Type.

Alaska - Red and Orange Bourbon

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Costa Rica – Cup of Excellence 2007

Vorgestern war die CoE-Auktion für Costa Rica und es war kein guter Einstieg in mein CoE Abenteuer. Ich war der Meinung in einer Bietergruppe für Lot 19 der Farm Libano zu sein, aber irgendetwas war schiefgelaufen. Nachmittags hatte ich ab und zu einen Blick in die laufende Versteigerung geworfen und alles sah gut aus. Abends sah ich dann die Ergebnisse, die Bietergruppe hatte den Libano ersteigert – aber kaffeespezialitaet.at war nicht dabei… 🙁

Eine kurze Mail am nächsten Morgen brachte Klarheit: Mein „ok“ zur Teilnahme an der Versteigerung war anscheinend nicht angekommen, deshalb war’s ohne uns gelaufen. Sehr schade!

Nachtrag: Nach ein bißchen hin und her komme ich doch noch zu einem Sack Libano, Grant von Mercanta hat zugesagt mir einen Sack aus ihrem ersteigerten Bestand zu überlassen. Ende gut, alles gut… 🙂

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Cup of Excellence 2007

Cup of Excellence ist ein Wettbewerb der mittlerweile in 8 Kaffee-Erzeugerländern (Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua) stattfindet und bei dem versucht wird, jene Produzenten zu finden, die die landesweit besten Kaffees produzieren. Die Auswahl der Kaffees wird durch eine national und international besetzte Jury in mehreren verschiedenen Verkostungen (Cuppings) vorgenommen. All jene Kaffees, die eine bestimmte Mindestpunktezahl erreichen bzw. übertreffen werden zu einem späteren Zeitpunkt in einer Internetauktion an die meistbietenden Röster (bzw. Händler) versteigert. Normalerweise gehen 85% des Erlöses direkt an die Farmer, die dadurch ein Vielfaches der üblichen Fairtrade Tarife erhalten.

Heuer hatte ich mich schon im Frühjahr entschlossen an diesem Programm teilzunehmen und mich – je nach Maßgabe des Budgets – zumindest an einer, besser aber an zwei, der Versteigerungen im Frühsommer zu beteiligen.

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